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Umsichtige Trainerentscheidungen ebnen Weg zum Heimsieg

Bei regnerischem Wetter stand gestern das Rückspiel gegen Real Dambach am Programm. So wie im Frühjahr war es auch dieses Mal eine torreiche Partie und nach 90 Minuten verließen wir erneut siegreich das Feld.

Wie die Feuerwehr starten wir ins Match und pressen den Gegner in die eigene Hälfte. Der Druck zeigt auch bald Wirkung und nach bereits 5 Minuten legt Rene auf Preischi ab und er bringt uns mit 1:0 in Front. Gleich darauf eine weitere Möglichkeit aber Hias setzt den Ball knapp an der langen Stange vorbei. Dann wars das aber auch schon wieder mit der Herrlichkeit und die Spielanteile beider Teams gleichen sich in etwa an. Nach 20 Minuten dann das erste Ausrufezeichen des Gegners aber bei dem Schuss ist Lorenz zur Stelle und im Gegenzug bringt Rene das Leder zu zentral aufs Gehäuse. Nach einer schönen Kombi zwischen Flo und Mo bringt dieser den Stangler rein, den Gü aber nicht verwertet. Kurz darauf eine Doppelchance für uns aber es bleibt bei der knappen Führung. Nach einem Handspiel pfeift der souveräne Schiedsrichter Phipp ein Handspiel und zeigt auf den Punkt. Stölly schnappt sich die Kugel und ein Raunen geht durch die Daxbergarena, da jeder von den Anwesenden noch Erinnerungen an dessen Elfer bei einem früheren Aufeinandertreffen in Dambach hat. Damals war ihm der Druck zu hoch und sein Kullerball verhungerte schon am Weg zum Tor. Am gestrigen Tag macht er es aber besser und erhöht auf 2:0. Im Anschluss ein Fehler beim rausspielen, Gü holt sich die Haut und bedient Mo. Den Torschrei schon auf den Lippen, wird sein Schuss aber noch auf der Linie weggekratzt. Kurz vor der Pause hält Lorenz mittels Fußabwehr seinen Kasten weiterhin sauber.

Gleich nach Wiederbeginn ein erneutes Erfolgserlebnis. Lo spielt einen Lochpass auf Rene und schon stehts 3:0. Real kommt gefährlich vors Tor aber unser Goalie pariert. Ein Weitschuss von Lo wird etwas abgefälscht und via Innenstange und Gästetorhüter findet der Ball zum vierten Mal den Weg ins Netz. Nach einer Stunde schreiben auch die Jungs aus Dambach an und verkürzen auf 4:1. Lo spielt Hias frei aber komplett alleine befördert er den Ball über die Latte. In der Schlussphase zimmert Stölly nochmals aufs Tor und den Endstand von 5:1 besorgt Zötti, der seinen eigenen Schuss im Anschluss nach einer Tormannabwehraktion, im zweiten Versuch verwertet.

Ein verdienter Sieg bei dem nicht die Mannschaft der Star war sondern der Trainer an der Seitenlinie. Mit geschickten Aus – und Einwechslungen zog er die Strippen und steuerte so seine Marionetten am Feld. Die Krone setzte er sich am Ende selbst auf indem er unsere Sektion Radsport in der Schlussphase ganz nach vorne schickte und natürlich wurde der Schachzug prompt von Erfolg gekrönt.

Kader: Schausberger, Wimmer, Zöttl, Wakolbinger, Schubhard, Neubauer, Stöllnberger, Weinbergmayr, Mayr, Pairleitner, Nell, Dorfer, Stangl

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Tinder-König macht Dreier

Verbrachte Jens-Uwe (Name von der Redaktion geändert) in der Vergangenheit seine freie Zeit mit dem Wischen am Handy, besinnt er sich nun wieder auf das Wesentliche und der Erfolg gibt ihm Recht. Am Freitag in Dambach schnürt er innerhalb von nicht einmal 15 Minuten einen Triplepack und ebnet uns dadurch den Weg zum Sieg gegen Real.

Die erste Großchance vergibt Rene freistehend nach bereits 3 Minuten. Dann kommt die große Zeit von Jens-Uwe. In Minute 7 schnappt er sich den Ball und verwertet einen Freistoß von halbrechter Position. Kurz darauf tritt er ein Corner von links und das Leder senkt sich über den Goalie ins lange Eck zum 2:0. In Minute 20 dann der dritte Streich, abermals eine Ecke von links und wieder findet die Kugel den direkten Weg ins Tor.
Trotz der komfortablen Führung machen wir weiter Druck und erspielen und weitere Top-Möglichkeiten, die teilweise leichtfertig und manchmal auch mit etwas Pech (Freistoß und Nachschuss jeweils an die Latte) nicht von Erfolg gekrönt sind. Nach einem Zweikampf im Sechzehner kommt der Ball zu Stölly und dieser schiebt zum 4:0 ein (das haben wir vor noch nicht allzu langer Zeit auch schon anders gesehen). Kurz vor der Pause ist dann Woif zur Stelle und erhöht nach einem Abpraller nusstrocken zum 5:0.

Nach dem Wechsel geht es in derselben Tonart weiter, die Gastgeber bekommen weiterhin keinen Zugriff auf das Spiel und wir spielen weiter munter nach vorne. Ein Kopfball in die Spitze und Mo stellt mit einem Drehschuss auf 6:0. In Halbzeit zwei muss unser Schlussmann Lorenz nur einmal eingreifen um ein Tor zu verhindern und bis zum Ende hin vergeben wir noch drei weitere Sitzer (1x Stange).
Am Ende ist das halbe Dutzend voll und dank den Dopplerspenden von Erbsi kann bereits am Rasen auf den ungefährdeten Erfolg angestoßen werden. Wie die 90 Minuten zuvor, wird danach auch in der dritten Halbzeit aufs Tempo gedrückt und auch hier geben wir uns keine Blöße.

Kader: Schausberger, Wimmer, Fellner, Hirtenlehner, Weinbergmair, Schörkl, Schubhard, Mayr, Schaubmair, Neubauer, Stöllnberger, Jens-Uwe, Rudelstorfer, Nell

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Heimsieg trotz HSV-Beteiligung

Am Mittwoch wurde statt dem Training ein Match eingeschoben, zu Besuch war Borussia Gründberg. Im Gegensatz zu den letzten Duellen, die allesamt knapp verliefen, konnten wir dieses Mal einen deutlichen Erfolg einfahren.

In der Anfangsphase geht es mit teils hohem Tempo Hin und Her, je länger die Partie dauert, desto mehr bekommen wir das Spiel in den Griff. Nach einer Viertelstunde stehen zwei gute Schüsse auf unserer Habenseite und dann verwertet Preischi D. einen Freistoss zum 1:0. Kurze Zeit später erhöht Rene nach einer Hereingabe von links, mit einer einer Direktabnahme auf 2:0. Weiter gehts Richtung Gästetor und kurz vor dem Halbzeitpfiff stehts nach einem platzierten Schuss von Pfaffi 3:0. Die erste Hälfte dominieren wir klar und Mani muss nur einmal eingreifen, um einen möglichen Gegentreffer zu verhindern.

Nach dem Wechsel dann die stärkste Phase der Borussia. In den folgenden 20 Minuten muss unser Schlussmann mehr als einmal sein Können unter Beweis stellen und entschärft einige sehr gute Chancen und auch die Stange steht uns zur Seite. Wir hingegen bringen in diesem Abschnitt nur einen gefährlichen Ball aufs Tor, der Goalie dreht ihn aber über die Latte. Dann fangen wir uns allerdings wieder und kommen zu weiteren Möglichkeiten. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld stellt Pfaffi mit seinem zweiten Treffer auf 4:0 und nach der schönsten Aktion im ganzen Spiel, in dem das Leder schnell und präzise über mehrere Stationen läuft, schnürrt auch Dani einen Doppelpack. Pfaffi überlupft den Torhüter und Woif drückt die Haut zum 6:0 Endstand über die Linie, der bis zum Ende hin auch noch etwas höher ausfallen hätte können.

Dreiviertel der Partie haben wir klar im Griff und deshalb auch ein verdienter Heimsieg. In dem fair geführten Match hat Goggi als Spielleiter kein Problem und genoss trotz seines HSV-Trikots den Respekt der Spieler. Nach geraumer Zeit gab es auch wieder zwei Comebacks – Glatze Gnadenlos, kompromisslos wie eh und je und der (selbsternannte) Ehrenkapitän auf Lebenszeit, der wie immer der beste Mann am Platz war.

Kader: Gstöttner, Wimmer, Fellner, Mühlberger, Bürstmayr, Stockinger, Neubauer, Schaubmair, Pfaffenlehner, Nell, Pairleitner D.

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Clash of Clans geht an Kürnberg – Revanche folgt beim Jakobikirtag

Freitagabend wurde nach einer gefühlten Ewigkeit wieder einmal ein Nachbarschaftsduell ausgetragen. Wie ansonsten üblich, hatten die Jungs aus Kürnberg dieses Mal keinen Schnee im Gepäck, sondern ihre Fussballschuhe.

Vor Beginn glaubten wir noch an unseren Vorteil, immerhin ist unser Platz relativ gerade und das sollte normalerweise doch ein Pluspunkt unserem Gegenüber sein, dem ja aus diversen Kreisen unterschiedliche Längen der Beine nachgesagt werden.

Aber so kann man sich täuschen, der Gast ist sofort im Spiel und bringt unsere teils schläfrig wirkende Mannschaft arg in Bedrängnis und kommt zu den ersten gefährlichen Abschlüssen. Gegen den Spielverlauf stands plötzich dann doch 1:0 für uns. Raffi verarbeitet gekonnt einen Einwurf und knallt das Leder unter die Latte. Der Jubel war kaum verhallt, da stands auch schon 1:1. Wieder wird unsere Hintermannschaft relativ leicht auseinandergenommen und der Ausgleich war dann nur Formsache. Fünf Minuten später eine ähnliche Situation, alle unsere Spieler sind zu weit vom Gegner weg und wieder konnte viel zu einfach ein Tor erzielt werden. Bis zur Halbzeit wurde es dann etwas ruhiger und bei den gefährlichen Freistößen und weiteren Möglichkeiten, waren die sehr guten Goalies auf beiden Seiten zur Stelle.

Seitenwechsel und es geht in gewohnter Weise weiter, Kürnberg sofort nach Wiederbeginn mit der ersten Chance. Dann ein Getümmel im Strafraum aber wir bringen den Ball nicht über die Linie. Nun ein Freistoß von der linken Seite für die Gäste. Aufgrund Verständigungsschwierigkeiten zwischen dem Schiri und den Leuten in unserer Mauer, macht diese exakt beim Anlaufen des Schützen den Weg frei und es war ein Leichtes, uns das Spielgerät in die Maschen zu legen. Wieder einer unserer vielen leichtfertigen Fehler am eigenen 16er, Ball wird uns abgeluchst, aufgespielt und per Kopf auf 1:4 gestellt. Nach 55 Minuten zeigt der Schiri nach Foul an Chrisi auf den Punkt, Zötti Mike im Tor pariert aber den von Rene geschossenen Elfer. Danach noch ein paar Chancen auf beiden Seiten, aber die Schlussmänner machen ihre Sache ausgezeichnet. In der Schlussphase wird Pfaffi gelegt und abermals wird ein Strafstoß gepfiffen, Hirti verkürzt auf 2:4. In der Endphase gibts dann noch ein Privatduell zwischen Weini Gü und Mike aber in beiden Situationen war der Goalie der Sieger.

Eine verdiente Niederlage die in diversen Chatgruppen viel Staub aufwirbelt. Es wird ein Köpferollen vom Vorstand bis zum Trainer hin gefordert damit sich diese Schmach nicht mehr wiederholen kann. Unsere Oldies die sich bei Trainings gerne auf Wehwechen ausreden und lieber den Terminen fern bleiben haben wieder Blut geleckt und wollen die Revanche. Möglicherweise ergibt sich das eine oder ander Duell bereits am Samstag bei der Fahrzeugvorstellung des neuen HLF2 und dem Kirtag am Sonntag.
Ein Dank auch an den Spielleiter Christoph Hinteramskogler der die faire Partie stets im Griff hatte.

Kader: Gstöttner, Wimmer, Kleindessner, Baumann, Hirtenlehner, Stöllnberger, Schubhard, Pairleitner M., Schaubmair, Weinbergmair, Pfaffenlehner, Schörkl, Nell


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Geglückter Saisonauftakt in Dambach

Freitagabend stand endlich das erste Match am Programm, bei optimalem Fussballwetter gings in Dambach gegen den SC Real.

Nach einer relativ ereignislosen Anfangsphase kommt nach einer Viertelstunde etwas Leben in die Partie. Die Gastgeber geben einen guten Schuss aufs Tor ab und wenige Minuten später, machen wir dasselbe. Die beiden Goalies sind aber jeweils zur Stelle und können ohne große Probleme klären. Dann stehts auf einmal 1:0. Wir bringen den Ball trotz mehrerer Möglichkeiten nicht aus der Gefahrenzone weg und eine direkt genommene Abnahme findet den Weg via Innenstange ins Netz. Wirklich zwingend drängen wir nicht auf den Ausgleich, einzige Chance war ein Kopfball von Chrisi, den der Schlussmann noch aus dem Eck rausfischt.

Nach dem Wechsel werden wir stärker und auch genauer im Abspiel. Pfaffi schlägt einen Corner ins Zentrum und Raffi ist per Kopf zur Stelle und gleicht aus. Kurz darauf wird ein Schuss von Mo gerade vor der Linie noch geblockt und dann war es auch wieder soweit. Pfaffi schnappt sich den Ball für eine Freistoß und bringt uns in Front. In unserer stärksten Phase bleiben wir am Drücker, Mo steckt auf Rene durch aber die Topchance wird liegengelassen. Real hat in der zweiten Halbzeit nur eine nennswerte Tormöglichkeit, nach einem hohen Ball geht ein Kopfball knapp neben das Gehäuse. Rene wird im Strafraum gelegt und Pfaffi macht mit dem verwerteten Elfer den Sack zu, stellt auf 1:3 und wir machen unser drittes Tor aus einem Standard an diesem Tag.

Aufs ganze Spiel gesehen geht der Sieg absolut in Ordnung. Vor der Pause spielen wir zwar gefällig bis rund um den 16er aber dann fehlen uns die Ideen, daraus auch gefährliche Situationen zu kreieren. Nach der Pause bestimmen wir das Match und auch die Angriffsaktionen werden nun konsequenter zu Ende gespielt. Nach dem Schlusspfiff dann die nächste Enttäuschung, denn die zu Verfügung gestellten Hopfengebinde wurden trotz anwesender FFler und erfahrenen Zeltfestbesuchern absolut nicht in der erforderlichen Form gewürdigt, da muss zusätzlich zu Einwürfen und Ballannahmen noch geübt werden.

Kader: Gstöttner, Wimmer, Baumann, Fellner, Hirtenlehner, Stöllnberger, Schaubmair, Mayr, Weinbergmair, Nell, Pfaffenlehner, Schörkl, Schubhard.

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Alles hat ein Ende – Serie gerissen

Im achten Spiel im heurigen Jahr setzt es beim Flutlichtspiel in Weyer die erste Niederlage. Dem FC Neudorf genügen aggressive 25 Minuten um uns in die Schranken zu weisen.

Ab dem Anstoß sind wir unter Dauerdruck, an jedem langen hohen Ball fahren wir vorbei und unsere vereinzelten Offensivbemühungen waren meist nach dem ersten Pass schon wieder verpufft. Zwangsläufig fangen wir uns in dieser Phase nicht zu Unrecht gleich 3 Gegentreffer ein. 1:0 über rechts unbedrängt ins lange Eck, 2:0 nach einer hohen Flanke die große Löcher aufreißt und dann einfach vom Stürmer verarbeitet werden kann, 3:0 wieder nach einer hohen Flanke und einer Direktabnahme. Zusätzlich geht auch noch ein Kopfball an die Latte.

Erst nach 22 Minuten verbuchen wir unseren ersten Abschluss, doch wirkliche Gefahr strahlt auch dieser nicht aus. Dann entkommt Rene einmal dem Gegner, wird an der Mittellinie aber mittels eines Fouls gestoppt und kann so nicht alleine aufs Tor ziehen. Nach einer halben Stunde sind wir dann endlich mehr im Spiel und die Spielanteile gleichen sich etwas aus. Kurz vor dem Wechsel wird Rene im Strafraum gelegt und Lo verkürzt auf 3:1.

Nach der Pause taucht Rene alleine vorm Tor auf und bringt das Leder im Netz unter. Der Schiedsrichter gibt das Tor aber wie oft in solchen Situationen ohne Wachler reklamiert die Abwehr vehement auf Abseits und so wurde schlussendlich der Treffer nicht anerkannt. Es ist nun unsere beste Zeit in der wir auch zu einigen Möglichkeiten kommen. Der Keeper lenkt aber einen Freistoß von Lo und einen guten Schuss von Woif über das Gehäuse und auch eine abgerissene Flanke von Zötti geht leider nur an die Querlatte. Einmal hat Rene noch die Chance aber der letzte Mann tackelt und danach ist für unseren Stürmer verletzungsbedingt das Spiel auch zu Ende. Auch in dieser Situationen gehen die Meinungen wieder weit auseinander, von klarer roter Karte, Torraub bis zu „Ball gespielt“ wird wieder alles aufgeboten. Der Gastgeber kann auch noch ein paar Akzente setzen aber unser guter Aushilfsgoalie Mani hält den Kasten die zweiten 45 Minuten sauber.

In 3 von 4 Vierteln sind wir annähernd auf Augenhöhe aber aufgrund des unterirdischen Beginns unsererseits geht die Niederlage absolut in Ordnung. Der robuste Gegner macht trotz des großen Platzes den Raum immer eng und in brenzligen Situationen wird dann auch ein Foul mit zu Hilfe genommen, ist auch ein Fussballspiel und gehört dann auch dazu. Nach dem Abpfiff haben sich vorherige kurze wenige Nicklichkeiten wieder alle gelegt und die Nachbesprechung läuft in gesitteten Bahnen ab.
Ein Gutes hat die Schlappe aber dennoch, denn unsere Neuzugänge vom heurigen Jahr brauchten einen Dämpfer, eine Saison ohne Niederlage wäre ihnen bestimmt zu Kopf gestiegen.

Kader: Wimmer, Zöttl, Fellner, Baumann, Schaubmair, Stöllnberger, Neubauer, Pfaffenlehner, Mayr, Grillnberger, Rudelstorfer, Nell, Hirtenlehner, Gstöttner

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Auswärtssieg im Brunnhofer Laubwald

Samstagnachmittag kommt es bereits zum nächsten Match und es wartet mit SK Armenia ein für uns neuer Gegner. Gekickt wurde dieses Mal im Brunnhof und anstatt der Begrenzungslinien gab es auf der einen Seite einige Birnen zu bewundern und gegenüber, das idyllische Laub der angrenzenden Bäume.

Wir nehmen das Spiel sofort in die Hand und kommen in der ersten Viertelstunde zu 4 guten Abschlüssen die entweder knapp deneben gehen oder der Goalie pariert. Dann war es aber soweit und Pauli stellt mit einem Schuss aus der Drehung auf 1:0. Es dauert nicht lange und es klingelt wieder – Lo setzt einen Freistoß zum 2:0 in die Maschen.

Nach dem Wechsel verarbeitet Rene eine Flanke zum 3:0 und mit einem Schuss ins lange Eck markiert er auch den 4. Treffer. Zum Ende hin eine Unachtsamkeit, dem Gegner wird nur Begleitschutz gewährt und dieser kann relativ mühelos zum 1:4 verkürzen.

Nun muss wieder einmal HR48 die Kastanien aus dem Feuer holen und drückt einen Schussversuch von Stölly mit einer bemerkenswerten Beweglichkeit mittels eines „langen“ Schrittes über die Linie zum 5:1 Endstand.

Es war ein relativ statisches Spiel mit eher wenig Tempo. Unser Gegenüber agierte meist nur mit hohen weiten Bällen und stand hinten sehr massiert und machte es vor dem Tor sehr eng. Bei den sich bietenden Möglicheiten für Armenia war Lorenz zur Stelle und klärte souverän.
Es war ein faires Match und ein herzliches Dankeschön an die Jungs und dem Betreuer aus St. Valentin für die anschließende Getränkerunde!

Kader: Schausberger, Wimmer, Fellner, Zöttl, Grillnberger, Stöllnberger, Mayr, Neubauer, Rudelstorfer, Nell, Schubhard

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Unentschieden gegen die Helden der Jugend aus St. Ulrich

Bis vor Kurzem jubelten wir im Voralpenstadion noch von der Tribüne aus unseren Idolen zu und gestern standen wir uns am Feld gegenüber. Wer hatte nicht früher sein Jugendzimmer mit Postern von Jul, Brandner Franzl, Spar Peter & Co geschmückt – doch die Zeiten ändern sich. Das Stadion mutierte zu einer Arena und am Trainingsplatz, den früher aufgrund des sandigen Untergrundes gerne die Nachbarskatzen zur Verrichtung ihrer Notdurft nutzten, wächst mittlerweile ein Rasen.

Es ging gleich ordentlich zur Sache und von Beginn an entwickelt sich unter dem Schein des Flutlichts ein intensives Match. Die ersten beiden Chancen gingen auf das Konto von Pfaffi aber das Visier war noch nicht ganz genau eingestellt. Nach 18 Minuten dann die verdiente Führung, ein abgefälschter Schuss von Preischi findet etwas glücklich den Weg ins Netz. Wir drücken weiter aufs Tempo und kurz darauf tankt sich Mike durch und stellt mit einem präzisen Abschluss auf 2:0. Wir bleiben am Drücker und in Minute 29 schleppt Rene 2 Gegenspieler und erhöht auf 3:0. Erst danach kam der USV zur ersten Möglichkeit im Spiel, der Distanzschuss bringt aber nichts ein. Dann ein Corner und die Gastgeber verkürzen per Kopf auf 3:1. Vor der Pause müssen wir eigentlich den Sack zumachen . Nach einem Schuss von Pauli lenkt der Goalie den Ball ab und dieser landet jeweils vor den Füßen von Hirti und Rudi, beide können allerdings die 100er nicht verwerten.

Nach dem Wechsel schwindet unsere Dominanz von Halbzeit eins. Wir haben zwar gleich wieder die erste Möglichkeit aber der Schuss von Mo geht knapp vorbei. Dann laufen wir in einen Konter, der Stürmer ist nicht zu halten und macht das 2. Tor für die Blau-Weißen. Es geht nun hin und her – Hirti verzieht knapp, auf der Gegenseite eine gute Möglichkeit und dann ein Stangenschuss von Pfaffi den alle bereits drin gesehen haben aber das Leder kullert der Linie entlang wieder nach draußen.
Die Heimischen haben etwas Oberwasser und nach einem hohen Ball gelingt ihnen per Kopf der 3:3 Ausgleich. In der Endphase kommen wir wieder auf und haben durch Mo, Rene und Pauli noch 3 gute Chancen die allesamt den Sieg bringen hätten können, es blieb dann doch beim X.

Unsere erste Halbzeit war geprägt durch ein schnelles druckvolles Spiel mit guten Pässen und einer hohen Laufbereitschaft. Nach der Pause stellte sich der USV etwas besser auf den Platz ein und wir konnten zeitweise nicht an die Leistung der ersten 45 Minuten anknüpfen. Wir ließen zu große Lücken im Mittelfeld und waren zu hektisch. Der effiziente Gegner macht uns aus wenigen Chancen 3 Türln und wir können in der Schlussphase unsere wieder aufkommende Überlegenheit trotz guter Möglichkeiten nicht zu einem Siegestor nutzen. Ein paar Minuten früher beendet der Schiri das Match und es war auch höchste Zeit, denn unsere Mittelfeldspieler krampften einer nach dem anderen und nur lauter als der Schlusspfiff selbst, war der schmerzverzerrte Schrei von Preischi, als sein Wadl erneut zumacht.
Ein Dank geht an Grilli Berni für die anschließende Mannschaftsrunde die zur Nachbesprechung genutzt wurde und in der sich beide Teams wie im Spiel zuvor, nichts schenkten.

Kader: Schausberger, Wimmer, Fellner, Kleindessner, Grillnberger, Schaubmair, Pairleitner M., Riegler, Weinbergmair, Pfaffenlehner, Rudelstorfer, Nell, Mayr, Hirtenlehner.

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Sieben auf einen Streich

Gestern gabs am Daxberg das Rückspiel gegen Real Dambach und frei nach den Gebrüdern Grimm, stand am Ende ein 7:0 auf unserer imaginären (da immer noch defekten) Anzeigetafel zu lesen.

Wir starten optimal in die Partie und nach einer herrlichen Aktion, die direkt über viele Positionen gespielt wurde, stellt Mutl nach 3 Minuten auf 1:0. Das wars aber dann für längere Zeit mit dem schönen Spiel und die Teams rittern sich anschließend oft im Mittelfeld und es waren mehr Zweikämpfe als Spielzüge zu bewundern. Mit einer Ausnahme, Preischi Dani schafft das Unmögliche und befördert den Ball aus knapp 5m ungefähr 3x so weit drüber und lässt sogar den verschossenen Ramos-Elfer in der CL 2012 vergessen.
Dann wurde auch endlich wieder Fussball gespielt und Hirti erhöht zum 2:0 Pausenstand.

Nach 55 Minuten wird Mo gelegt und Paffi verwertet den fälligen Strafstoß. Dann bringt Lo einen Stangler rein und Stölly macht das vierte Tor. Eine Minute später wieder ein Elferfoul an Mo und Lo stellt auf 5:0. Abermals war Mo einer der Hauptakteure und dieses Mal macht er selbst das Türl. Den 7:0 Endstand markiert Stölly, der den Ball vom Gästegoalie prächtig auf sein schütteres Haupt serviert bekommt.

Ein hoher Heimsieg bei dem Dambacher aber durchaus selbst gute Chancen verbuchen konnten aber entweder wurde diese vergeben, oder unser abermals sehr gut agierende Schlussmann Lorenz entschärfte die eine oder andere Topchance.
Ein Dank geht auch Phippi der spontan zum Pfeifen zur Verfügung stand und bis auf wenige Ausnahmen, in denen er mit Sandburgen bauen und Blumen pflücken etwas abgelenkt war, das Match leitete.

Kader: Schausberger, Wimmer, Zöttl, Mayr, Pairleitner M., Pairleitner D., Riegler, Fellner, Grillnberger, Stöllnberger, Neubauer, Pfaffenlehner, Hirtenlehner

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Weiterer Sieg trotz ramponierten Nervenköstums

Bei einer weiteren Hitzeschlacht wurde die englische Woche am Freitag bei SC Real Dambach komplettiert.

Praktisch mit dem Anpfiff gab es auch schon die erste gute Chance unsererseits, als Kapitän Preischi mit einem Kopfball nach einer Ecke erstmals gefährlich vor dem gegnerischen Kasten auftauchte. In den nächsten Minuten übernahm Real jedoch das Kommando und hatte durch lange Bälle auf Stoßstürmer Binder Thomas – der anschließend sich oder seine Mitspieler gekonnt in Szene setzte – zwei, drei gute Möglichkeiten für den Führungstreffer. Die Kontrolle holten wir uns aber schnell zurück und nach einer Viertelstunde wurde ein guter Schuss von Stölly vom gegnerischen Keeper pariert.
Kurz nach der ersten Trinkpause zappelte der Ball dann aber erstmals im Netz: Flo bringt einen Freistoß von der linke Seite perfekt an den langen Pfosten wo Preischi mit dem Kopf für das 1:0 unsererseits sorgte. Mit Fortdauer der ersten Halbzeit waren wir mehr und mehr spielbestimmend. Wenn es gefährlich wurde, dann aber fast ausschließlich nach hohen Bällen – was bei Real nicht anders war und sie kurz vor der Halbzeit den Ausgleich hätten machen müssen aber ein Kopfball nach einer Ecke ging knapp drüber.

In Halbzeit zwei änderte sich nicht viel und wir hatten die Kontrolle (sofern man diese bei Hobbymanschaften haben kann) und erhöhten nach einer guten Stunde auf 2:0. Auslöser war wieder ein Freistoß, welcher vom selbst ernannten Freistoßgott Tom schnell als Laufpass für Rene ausgeführt wurde. Der gegnerische Tormann stürmt raus, lässt den eigentlich gefangen Ball wieder aus und Rene hatte keine Mühe um ins leere Tor einzuschieben.
20 Minuten vor Schluss dann die Vorentscheidung: Nach einem Fehler im Spielaufbau ist es Flügelflitzer Woif der sich auf der rechten Seiten den Ball erkämpft und anschließend mittels gekonnten Flachschuss ins lange Eck auf 3:0 erhöhte.

Dramatisch wurde es dann nochmals in Minute 80 als uns ein klarer Elfer zugesprochen wurde. Wer sonst außer Stölly sollte diesen auch treten – ist doch nach wie vor eine emotionale Bind(er)ung zu seiner Jugendliebe Real vorhanden! Die Gebete von Binder T. an der Mittellinie wurden jedoch erhört und der mäßig getretene Elfer kullert vom Pfosten ins Toraus. Der Druck dürfte zu groß geworden sein, den extra angereisten Freunden ein Tor präsentieren zu können. Die Freude von Poid hielt jedoch auch nicht lange, denn er wurde einige Minuten später Opfer eines Schwerkraftangriffs und fiel dementsprechend unbedrängt zu Boden. Auch ein gut getretener Freistoß in der 86. Minute wurden von Lorenz stark pariert – der einmal mehr eine souveräne Vorstellung ablieferte und seinen Kasten sauber hielt.
Generell war die Partie in den letzten 10 Minuten sehr offen und beide Teams hatten einige Torchancen – welche aber nicht genutzt wurden.

Fazit: Ein durchaus verdienter Auswärtssieg, mit einer starken Abwehrkette, die nahezu fehlerfrei fungierte. Aufgrund dieser Souveränität spielte Rechtsverteidiger Tom Freigeist und bekleidete im Laufe der Partie alle Position des Spielfelds, was die anderen 21 Akteure auf dem Platze mehr und mehr verwirrte. Ob uns das schadete oder ob es sich hier um ein taktisch-raffiniertes Schmankerl handelt, ist nach wie vor unbekannt.
Die Nachbesprechung – rundum den verschossenen Elfer von Stölly – dauerte noch bis Mitternacht als uns dann durch Externe vorzeitig die Lichter abgedreht wurden.

Kader: Schausberger, Wimmer, Kleindessner, Baumann G., Fellner, Schaubmair, Stöllnberger, Mayr, Baumann M., Pairleitner M., Weinbergmair, Zöttl, Grillnberger, Nell

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Schlaflose Nacht nach Auswärtssieg

Gestern traten wir auswärts im Neuzeuger Waldstadion gegen die Sierninger Senioren an und trotzten sowohl dem Gegner wie auch den heißen Temperaturen und fuhren einen Sieg ein.

Nach 4 Minuten klingelte es das erste Mal im Gästetor. Rene fängt einen Querpass der Verteidigung ab und spitzelt den Ball über die Linie. Danach entwickelte sich eine ausgeglichene Partie in der es nicht wirklich relevante Strafraumszenen gab. Pfaffi platziert einen Freistoß aber der Goali fischt das Leder aus dem Eck. Die Schlussphase der ersten Hälfte gestaltete sich dann doch noch interessant. Pfaffi bringt von halbrechts einen Freistoß in den Strafraum, die als Flanke gedachte Flugbahn geht allerdings direkt aufs Tor und dem Schlussmann dürfte die tiefstehende Sonne geblendet haben, denn die Kugel geht unglücklich über ihn zum 0:2 ins Netz. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld und einem hohen Ball über unsere Abwehr, kommen die Sierninger noch vor der Pause zum Anschlusstreffer.

Nur kurze Zeit nach dem Wechsel dann bereits das 1:3. Pfaffi chipt auf Woif und dieser befördert das Spielgerät in die Maschen. Der Goalie reklamierte zwar ein Foul an ihm aber das Tor wurde vom Schiri anerkannt. In den nächsten Minuten wurde es danach etwas hitziger aber nach einiger Zeit beruhigten sich die Akteure auch dann wieder. Ein Versuch den Torwart aus der Ferne zu überraschen klappte fast aber unser Schuss ging knapp an der Stange vorbei. Nun nahmen wir das Match in die Hand und alleine Rene hätte die Partie im Alleingang entscheiden müssen, da er 3-4x aus sehr aussichtsreichen Positionen teilweise relativ unbedrängt zu sehr guten Möglichkeiten kam aber entweder der Schuss ging knapp vorbei oder der Goalie machte die Chance zunichte. Auch der Gastgeber hätte den Anschlusstreffer erzielen können aber Lorenz reagierte einige Male glänzend und hielt unseren 2-Tore-Vorsprung fest. In der Endphase fanden wir etwas mehr Platz vor aber spielen nicht immer ganz sauber zu Ende, konnten aber dennoch ein weiteres Mal anschreiben. Pauli spielt einen Lochpass auf Stölly, dieser geht am Goalie vorbei und stellt den Endstand von 1:4 her.

Das ganze Spiel betrachtet war es ein verdienter Auswärtssieg. Auf den für uns doch großen ungewohnten Platz spulten alle eine mehr als ordentliche Laufleistung ab und bei den heißen Temperaturen war auch der gesamte 14-Mann-Kader mehr als gefragt.

Nach den After-Match-Erfrischungsgetränken kamen wir geschafft nach Hause und schliefen zufrieden ein. Alle bis auf einen – unser Gefreiter (ja ja, er hat es in den 6 Monaten geschafft diesen unglaublichen Dienstgrad zu erreichen) rüstet zwar diese Woche noch ab aber die zärtlichen Berührungen seines um 36 Jahre älteren Gegenspielers während der Partie, bereiteten ihm sicherlich eine schlaflose Nacht.

Kader: Schausberger, Wimmer, Kleindessner, Fellner, Zöttl, Loibl, Schaubmair, Riegler, Weinbergmair, Pfaffenlehner,Stöllnberger, Rudelstorfer, Grillnberger, Nell

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Erneuter Heimsieg

Mittwochabend bestritten wir bereits das nächste Match, zu Gast war das Team SK Rückwärts.

7 Minuten sind gespielt und wir kommen zu einer Doppelchance, doch beide Male klärt der Goalie. Dann ein Angriff, Pfaffi verlängert per Kopf und Rene stellt auf 1:0. Danach wieder etwas Leerlauf in der Partie und nach einem Abwehrpatzer gelingt unserem Gegenüber der Ausgleich. Es dauerte aber nicht allzu lange und nach einem gefühlvollen Pass vom mittlerweile 20jährigen Noch-Rekruten Pauli, erhöht Pfaffi auf 2:1. Nach einer halben Stunde ein guter Angriff der Gäste aber Lorenz blockt den Schuss und hält den Kasten sauber. Vor dem Halbzeitpfiff kommen wir noch zu 3 weiteren Topchancen aber der starke Schlussmann fischt die Bälle aus dem Kreuzeck oder wir ballern über die Latte.

Die ersten 20 Minuten nach dem Wechsel gestalten sich realtiv ausgeglichen, 3 Schüsse unsererseits und 2 auf Seiten von SK Rückwärts bringen nichts Zählbares. Angriff von rechts und das Leder kommt auf die 2. Stange und der dünne Gü schiebt zum 3:1 ein. Eine weitere gute Einschussmöglichkeit wurde leichtfertig vertändelt, schnelles Umschaltspiel und schon stehts nur mehr 3:2. Nach dem Anstoß wird ein Schuss von Stölly noch geblockt aber wieder steht der mittlerweile zum Allrounder mutierte schnelle Gü richtig und kann relativ unbedrängt auf 4:2 erhöhen. Laut Preischi ist er überall einsetzbar außer im Sturm aber für 2 Türl reichte es trotzdem an diesem Tag. Nur 1 Minute später steckt Lo auf Rene durch und wir ziehen auf 5:2 davon – das 4. Tor innerhalb turbulenter 6-7 Spielminuten. Stölly tritt einen Corner, der Ball geht an Freund und Feind vorbei und Pfaffi drischt am langen Eck die Haut zum 6:2 in die Maschen. Knapp 10 Minuten sind nun noch zu spielen, doch anstatt das Match locker heimzuspielen klafft auf einmal wieder ein riesen Loch in unserem Mittelfeld und die Gäste nutzten dies für 2 Treffer. Plötzlich stand es 6:4 und sie hatten noch weitere 2 Möglichkeiten die 1x Lorenz entschärfte und 1x ging der Ball übers Gehäuse.
Zum Abschluss dann der große Auftritt des schwer von der Coronazeit gezeichneten Gerrys. Durch die Erdanziehungskraft wird er nach vorne geleitet, er taumelt durch 2-3 Gegner durch, spielt einen Doppler mit Paffi und stolpert das Leder zum 7:4 Endstand über die Linie. Nach Sauerstoff ringend erwartet er dann den kurz darauf ertönten Schlusspfiff aber um sich in unsere Gedanken einzubrennen, beendet er das Match mit einer weiteren Slapstick-Einlage und foult sich selbst mittels seiner eigenen beiden Beine.

Eine weiterer Sieg in dem wir es nach einem 4-Tore-Vorsprung mehr als leichtfertig nochmals selbst spannend machten und in dem uns der gegnerische Goalie mit teilweise mehr als sehenswerten Paraden zur Verzweiflung brachte.

Kader: Schausberger, Wimmer, Zöttl, Baumann, Stöllnberger, Weinbergmair, Grillnberger, Neubauer, Pairleitner M., Rudelstorfer, Pfaffenlehner, Nell

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